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Prävention von Grenzverletzungen

Der Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) engagiert sich seit Jahren für den Schutz und die Förderung von Kindern und Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA).

Mit diesem Projekt setzt er einen besonderen Fokus auf die Prävention von Grenzverletzungen, insbesondere im Bereich der sexualisierten Gewalt. Ziel ist es, sichere Strukturen im Zusammenhang mit Grenzverletzungen zu schaffen, die nicht nur präventiv wirken, sondern auch eine angemessene Intervention im Ernstfall ermöglichen.

Die OKJA in der Schweiz ist vielfältig: Von Jugendtreffs bis hin zu mobilen Angeboten bieten diese Einrichtungen jungen Menschen wichtige Begegnungs- und Schutzräume für ihre Entwicklung. Gerade besonders schutzbedürftige Gruppen profitieren von einer professionellen und sicheren Umgebung. Um diesen Begegnungsraum in Bezug auf Grenzverletzungen zu optimieren, benötigen Fachpersonen fundiertes Wissen und praxisnahe Unterstützung. Sie müssen in der Lage sein, Risiken frühzeitig zu erkennen, gezielt präventive Massnahmen zu ergreifen und im Bedarfsfall angemessen zu handeln.

Daher unterstützt das Projekt Fachstellen der OKJA bei der Erarbeitung von umfassenden Schutzkonzepten, die auf die unterschiedlichen Strukturen und Bedürfnisse der OKJA abgestimmt sind. Neben der Weiterbildung von Fachkräften ist der aktive Einbezug von Kindern und Jugendlichen bei der Erarbeitung von Schutzkonzepten zentral.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Fachorganisationen und Netzwerken sowie die Einbindung aller relevanten Akteure für die Entwicklung von Präventions- und Interventionsstandards entfaltet das Projekt eine nachhaltige Wirkung und trägt dazu bei, die OKJA als geschützten und sicheren Ort des Aufwachsens zu stärken und langfristig sichere Rahmenbedingungen zu schaffen.