Das Projekt «Boombox» erarbeitet im partizipativen Prozess mit Jugendlichen/jungen Erwachsenen und basierend auf Ansätzen aus der kulturellen Bildung Lösungsansätze für ihre berufliche Integration. Es richtet sich an Teilnehmende mit einer sozio-ökonomisch erschwerten Ausgangslage am Übergang Schule – Beruf. Jugendliche, die früh einer Arbeitslosigkeit ausgesetzt sind, nehmen weniger am sozialen und kulturellen Zusammenleben teil und sind bedroht, von der Gesellschaft isoliert zu werden. «Boombox» will diese gefährdete Zielgruppe aktivieren und in ihren Zukunftskompetenzen fördern, indem es sie bei einem für ihre Identität zentralen Element abholt: ihrer Lieblingsmusik und den damit verbundenen Emotionen. In gemeinsamen «Listening Sessions» erfahren die Teilnehmenden Resonanz und üben sich in Selbstausdruck und Reflexion ihrer (digitalen) Lebenswelt und der damit verbundenen Einflüsse. Ihre Erkenntnisse überführen sie in einen eigenen gestalterischen Prozess, unterstützt durch technische und künstlerische Inputs zur Audio- und Musikproduktion. «Boombox» hat zum Ziel, dass die jungen Menschen sich in einer neuen, beitragenden Rolle erleben, das Vertrauen in ihre Wahrnehmung stärken, wichtige Kompetenzen wie eine klare Kommunikation und kritisches Denken trainieren und sich ihrer Ressourcen bewusst werden. Ihre Perspektive und Erfahrungen bringen sie in die Weiterentwicklung des Angebotes ein und beteiligen sich am Prototyping für eine Social-Media-Kampagne zum Erreichen ihrer Peers.